Blockupy 2013


Stimmung:
Ich brenne, ich kotze. Und ich bin froh, dass ich mal wieder nicht dabei sein konnte, ich wäre eskaliert.

Es schien ja Freitag noch lustig loszugehen, mit verschiedenen Aktionen und überraschender Zurückhaltung. Sitzblockaden mehr oder weniger aller Orten, Live-DOS auf ausbeuterische Konsumtempel, und all das schien problemlos durchzulaufen und ließ auf die große Demo am Samstag hoffen.

Aber was passierte dann am Samstag? Es ist inzwischen gegen Abend, man kann wohl langsam resümmieren. Nachdem die geplante Demoroute gerichtlich bestätigt wurde, wurde der Zug nach wenigen Minuten gestoppt. Unter dem Vorwand, es gebe einen schwarzen/antikapitalistischen Block, der insbesondere gegen das Vermummungsverbot verstoße und außerdem mit „Schutzkleidung“ passiv bewaffnet sei (siehe zum Gehalt der Behauptungen auch die verlinkten Bildersammlungen und Augenzeugenberichte), wurde dieser Teil von der Demo abgetrennt und gekesselt. Der Rest der Demo kam vermutlich 1. schon nicht an diesem ‚Hindernis‘ vorbei, um seinen Zug fortzusetzen, und war wohl 2. auch nicht gewillt, das hinzunehmen.
Da ich ja nicht dabei war, verweise ich nochmal auf die Links unten, eine offizielle Zusammenfassung vom hessischen Rundfunk sowie den Demobericht von Niema Movassat.
Auch bei Twitter wurde unter dem Hashtag #blockupy schon am Nachmittag des Öfteren die Vermutung geäußert, die Demo-Blockade an dieser Stelle sei von Anfang an geplant gewesen, an angeblich im weiteren Verlauf der geplanten, angemeldeten und genehmigten Route auffallend wenig Absperrungen zu erkennen gewesen seien. Nun, kann ich nicht nachprüfen. Ins Gesamtbild würde das aber nicht schlecht passen.War wohl letztes Jahr eine zu böse Schlappe, dass nichts passiert ist, dieses Jahr musste was handfesteres her, was …

Twitter-Hastag #blockupy

Bildersammlung

Zusammenfassung des hr

Bericht der taz

Erfahrungsbericht von Niema Movassat, MdB

 

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